LED – Die Erfolgsgeschichte einer Lichtquelle

LED steht für „Light-Emitting Diode“ also eine Licht emittierende Diode. Die Lichterzeugung beruht auf quantenmechanischen Grundlagen und ist wesentlich effizienter als klassische Leuchtmittel die Metallfäden zum Glühen bringen oder Gas ionisieren müssen.

Der langsame Beginn

Die Erfindung der LED geht auf den Beginn des 20. Jahrhundert zurück. 1907 hat H. J. Round das physikalische Grundprinzip bei Arbeiten an ersten Radioempfänger bei Marconi entdeckt. Erst 1927 wurde ein erster Prototypen von O. Losev einem technischen Assistenten des Medizinischen Instituts in Leningrad gebaut und systematisch erforscht.

Die Technologie blieb aber ohne praktische Anwendung bis Monsanto und Hewlett Packard in den später 1960er mit der Massenproduktion begannen. Die ersten kommerziellen LEDs waren auf die Farben rot und grün beschränkt und wurden anfangs als (sehr teure) Signalleuchten und einfache Digitalanzeigen verwendet.

Die blaue LED

Ein Verfahren zur Herstellung blauer LEDs wurde erst 1972 entdeckt, allerdings noch unbrauchbar leuchtschwach. Erst Anfang 1990 wurden blaue LEDs erfunden, die kommerziell einsetzbar waren.  Damit standen die 3 Grundfarben für die additive Farbmischung zur Verfügung und der Siegeszug des weißen LED-Lichts konnte beginnen.

Die breite industrielle Nutzung begann erst in den späten 1990er und Anfang 2000er. Seit dem ist Ihr Siegeszug nicht aufzuhalten. Mit steigender Produktionskapazität und fallenden Preisen ist abzusehen, dass sie die klassischen Glüh-, Neon- und Enerigesparleuchte komplett ersetzen werden.